Über 100 Stunden für etwas, das ich nicht mochte.
Irgendwo in der Mitte dieses Projekts hab ich gemerkt, dass ich das Ergebnis nicht mag. Und mein erster Instinkt war, das zu verstecken. Aber man kann nicht anderen sagen, sie sollen sich ihren Problemen stellen, und dann selbst wegschauen. Also hab ich weitergemacht, nicht weil ich musste, sondern weil ich wissen wollte was passiert, wenn man durchhält.
Eine Referenz. Eine Vorstellung. Kein Plan.
Ich hatte ein Bild im Kopf und hab einfach angefangen. Keine große Vorbereitung, kein ausgearbeitetes Konzept. Nur die Vorstellung wie es am Ende aussehen soll und den Willen, dahin zu kommen. Unterwegs bin ich auf Probleme gestoßen, die ich nicht kannte, und hab Lösungen gefunden, die ich vorher nicht kannte. Das ist eigentlich der Teil, der mich am meisten interessiert.
Eineinhalb Monate. Ein Render.
Was mich an diesem Projekt am meisten überrascht hat, ist wie lange es gedauert hat bis es sich richtig angefühlt hat. Nicht technisch richtig, sondern einfach stimmig. Es gibt Momente wo man merkt, dass eine Szene lebt, und bis man dahin kommt steckt man viele Stunden in Dinge, die niemand bewusst wahrnimmt. Genau das macht sie aus.